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Wer ist der 1. Mann von Holzminden und der 1. Mann von Höxter
Wir stellen vor Bürgermeister Bürgermeister Jürgen Daul (Holzminden) und Bürgermeister Alexander Fischer ( Höxter)
Gemeinsam standen sie dieses Jahr bei der Königsproklamation des neuen Schützenkönigspaares im Festzelt Höxter nebeneinander, gaben sich in Stahle unter den Blicken der Presse die Hand und schossen gemeinsam auf eine Torwand für den guten Zweck bei einem Straßenfest in Holzminden. Es handelt sich um Bürgermeister Alexander Fischer ( Höxter) und Bürgermeister Jürgen Daul (Holzminden). Beide Kommunalpolitiker haben etwas gewagt, das vorher als undenkbar galt. Sie sind vorbehaltslos aufeinander zugegangen um gemeinsam einen neuen Weg zu finden. Doch wer ist eigentlich Bürgermeister Jürgen Daul und wer ist Bürgermeister Axelexander Fischer? Eine Frage, die sich sicherlich schon mancher Höxteraner oder Holzmindener gestellt hat. Aus diesem Grund stellen wir ihnen Jürgen Daul und Alexander Fischer als Mensch, Politiker, Bürgermeister und Privatmann vor. Die Fragen sind bei beiden Bürgermeistern identisch und geben Ihnen die Möglichkeit sich ein ganz eigenes Bild zu machen.
Denn Wissen ist nun mal die beste Grundlage, für verstehen und somit auch für neue Gemeinsamkeiten.
Bürgermeister Jürgen Daul - Holzminden
STECKBRIEF:
Alter: 52 Jahre
Verheiratet/ Kinder: ja / einen 13jährigen Sohn
Kurzbeschreibung des beruflichen Werdegangs: Nach Besuch des Gymnasiums in Holzminden Studium der Forstwirtschaft in Göttingen. Bis zum Wechsel in das Amt des Bürgermeisters langjährige Tätigkeiten im Ministerium, in der Bezirksregierung und Forstämtern als Angehöriger der Nieders. Landesforstverwaltung
Seit wann als Bürgermeister im Amt: Seit dem 1.11.2006
FRAGEN UM DAS AMT DES BÜRGERMEISTERS
Warum sind Sie Bürgermeister geworden?
Das Amt eines Bürgermeisters ist etwas ganz besonderes. Die Kombination aus der Leitung einer rd. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassenden Verwaltung und der Vertretung der Stadt Holzminden in den unterschiedlichsten Gremien ist eine begeisternde Aufgabe. Vor allem mit den Bürgerinnen und Bürgern so direkt und unmittelbar ins Gespräch zu kommen und dabei häufig Hilfe und Unterstützung leisten zu können - das macht für mich den besonderen Reiz aus.
Wie gestaltet sich der Arbeitstag als Bürgermeister?
Im Wesentlichen ist der Tag durch die Arbeit als Verwaltungsleiter geprägt. Abstimmungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Besprechungen und Sitzungen mit den unterschiedlichsten Teilnehmern und Zielsetzungen bestimmen den Tagesablauf. Am Abend und am Wochenende stehen dann eine Vielzahl von Terminen als Vertreter von Rat und Verwaltung der Stadt Holzminden an. Das sind dann für mich auch immer gute Gelegenheiten, direkt vom Bürger zu erfahren „wo ihm der Schuh drückt“.
Was wollen Sie dafür tun, Holzminden attraktiv zu gestalten und in welchen Bereichen wollen Sie Schwerpunkte setzen?
Zunächst gilt für mich der Grundsatz der soliden Haushaltspolitik. Das heißt um es auf den Punkt zu bringen: Nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt. Und genau das tun wir. Seit dem Jahr 2006 hat die Stadt Holzminden keinen Cent neue Schulden aufgenommen, ganz im Gegenteil, wir konnten sogar mit der Tilgung beginnen, die in diesem Jahr bei rd. 600.000 € liegen wird. Diesen Weg will ich auch den nächsten Jahren konsequent weitergehen, ohne dabei aber wichtige Investitionen zu unterlassen. Mit dem Bau eines neuen Kindergartens (Kosten ca. 1,3 Millionen €), der energetischen Sanierungen der in unseren Zuständigkeitsbereich fallenden Grundschulen sowie der Einführung der Nachmittagsbetreuung haben wir trotz der Sparmaßnahmen bereits wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Dabei sind der Erhalt der immerhin rd. 15.000 Arbeitsplätze in Wirtschaft, Handel und Verwaltung sowie die Gestaltung der sog. „weichen“ Standortfaktoren wie Kultur und Freizeit unbedingte Oberziele unseres gemeinsamen Handelns.
Welche Vision haben Sie für die Stadt Holzminden im Jahre 2020?
Das Holzminden weiterhin eine prosperierende Kreisstadt bleibt, die ihren Bürgerinnen und Bürgern sowohl anspruchsvolle Arbeitsplätze als auch eine angenehme Wohn- und Lebensqualität bieten kann.
VERHÄLTNIS HOLZMINDEN / HÖXTER
Ein erster Schritt zur Annäherung von Höxter und Holzminden ist getan. Gibt es zurzeit schon konkrete Pläne für eine Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen oder für bestimmte Projekte?
Es zeichnen sich bereits jetzt Aufgabenfelder ab, in denen wir sehr rasch Erfolge erzielen können. Ich denke dabei unter anderem an die Zusammenarbeit der beiden Stadtwerke –z. B. könnte unser Bauhof auf Grund der Nähe den Winterdienst für die Ortschaft Stahle übernehmen- aber auch an einem besser aufeinander abgestimmten Veranstaltungskalender. Gleichwohl muss darauf hingewiesen werden, dass das Zusammengehen ein langfristig angelegter Prozess ist, an dessen Ende –und davon bin ich fest überzeugt- für die Bürgerinnen und Bürger beider Städte ein großer Gewinn stehen wird.
Welche Eigenschaft schätzen Sie besonders an Bürgermeister Alexander Fischer?
Herr Bürgermeister Fischer ist ein überaus sympathischer Kollege, der offen auf die Menschen zugeht. Ich habe ihn als sehr kompetenten und engagierten Gesprächspartner kennengelernt.
PERSÖNLICHES
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Ein guter Tag ist für mich...ein erfolgreicher Tag.
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Richtig entspannen kann ich...bei einem Spaziergang in der Natur.
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Das macht mich wütend... Kritik, die ohne fundierte Sachkenntnis geäußert wird
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Geld...ist wichtig – aber nicht das wichtigste.
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Mein Vorbild...sind Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich anderen Menschen helfen.
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Wenn ich Bundeskanzler wäre, würde ich... die Konsolidierung der Finanzen und die Chancengleichheit, besonders für junge Menschen – unabhängig von ihrem sozialen Umfeld – zu meinen Schwerpunkten erklären.
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Ein guter Mensch ist....ist für mich ein Mensch, der anderen hilft.
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Meine Kindheit war... geprägt durch den frühen Unfalltod meines Vaters, der mich aber auch dazu gezwungen hat, frühzeitig selbstständig zu werden.
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Mein Lieblingsgericht…Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln.
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Mein Lieblingsbuch ... in der Jugend –natürlich- die Winnetou Trilogie von Karl May, als Erwachsener und ausgewiesene „Leseratte“ fast alle Bücher ab 500 Seiten Umfang
Am liebsten höre ich die Musik von... Joe Cocker.
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Freunde sind…für mich sehr wichtig.
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Meine Arbeit, mein Beruf... füllt mich ganz aus.
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Zukunftsängste...habe ich keine.
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Das macht mein Leben lebenswert.... die Familie, der Beruf, aber auch kleine Dinge wie meine Skatrunde oder ein spontaner freier Nachmittag mit der Familie.
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Meine größte Schwäche... ungeduldig zu werden, wenn zu viel geredet (es ist alles gesagt, aber noch nicht von jedem) und zu wenig gehandelt wird.
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Meine größte Stärke... da müssen Sie meine Frau fragen.
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In schweren Stunden finde ich Trost... bei meiner Familie und im Glauben.
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Mein bewährtes Lebensmotto ist... Probleme nicht zu überhöhen.
Bürgermeister Alexander Fischer - Höxter
STECKBRIEF:
Alter: 46 Jahre
Familienstand: verheiratet, 1 Tochter
Kurzbeschreibung des beruflichen Werdegangs:
Schule in Wuppertal – Jurastudium – Anwaltskanzlei in Höxter - Bürgermeister
Seit wann als Bürgermeister im Amt: Amtsantritt am 04.09.2010 Bürgermeister, gewählt am 30.08.2010
FRAGEN UM DAS AMT DES BÜRGERMEISTERS
Warum sind Sie Bürgermeister geworden?
Ich möchte Höxter voranbringen.
Welche Aufgaben gehören zu Ihrem Amt?
Als Bürgermeister leite ich die Verwaltung und habe den Vorsitz in Ratssitzungen. Neben der täglichen Verwaltungsarbeit und zahlreichen Sitzungen nehme ich viele repräsentative Termine für die Stadt Höxter wahr.
Wie gestaltet sich der Arbeitstag als Bürgermeister?
Der Bürotag besteht in erster Linie aus Gesprächen mit Mitarbeitern, Bürgern und Gästen. Hinzu kommen die Veranstaltungen, zu denen ich eingeladen werde und in der Regel eine Rede halte. Sitzungen finden zumeist in den Abendstunden statt.
Was wollen Sie dafür tun, dass Feriengäste zukünftig gerade nach Höxter kommen?
Wir leben in einer der schönsten Landschaften Deutschlands, das muss stärker in das Bewusstsein gerückt werden. Dabei dürfen wir aber Höxter nicht isoliert betrachten, sondern die gesamte Region sehen. Nur mit starken Partnern im Verbund kann es uns gelingen, unser schönes Weserbergland noch besser touristisch zu vermarkten.
Welche Vision haben Sie für die Stadt Höxter im Jahre 2020?
Ich hoffe, dass wir trotz des deutlichen Rückgangs unserer Bevölkerung dann trotzdem noch alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen den hier lebenden Menschen anbieten können. Und wenn Corvey dann zum Weltkulturerbe zählen würde, hätten wir den Leuchtturm, den wir uns immer gewünscht haben.
In welchen Bereichen wollen Sie mehr beziehungsweise weniger Geld ausgeben?
Hier möchte ich der Arbeitsgruppe des Rates, die in Kürze ihre Arbeit aufnehmen wird, nicht vorgreifen. Fest steht, dass wir uns zukünftig vieles, was heute noch Standard ist oder einfach selbstverständlich, nicht mehr leisten können. Ich hoffe, dass wir wie geplant im Jahr 2015 die Haushaltssicherung wieder verlassen können, und dann kann man auch über neue Schwerpunkte nachdenken, vorher leider nicht.
Wie wollen Sie die örtliche Wirtschaft stärken und mehr Arbeitsplätze schaffen?
Mit dem Wirtschaftspark zwischen Stahle und Albaxen haben wir ein attraktives Gewerbegebiet geschaffen, in dem sich die ersten Betriebe angesiedelt haben. Hier sind wir auf einem guten Weg. Wichtig wird es zudem sein, gute Lösungen für den Einzelhandel in der Innenstadt (insbesondere Nachfolge Hertie-Kaufhaus) zu finden.
VERHÄLTNIS HOLZMINDEN / HÖXTER
Ein erster Schritt zur Annäherung von Höxter und Holzminden ist getan. Gibt es zurzeit schon konkrete Pläne für eine Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen oder für bestimmte Projekte?
Die Gespräche laufen zurzeit. Wir befinden uns also in der Phase der Ideensammlung. Danach muss in Ruhe gemeinsam entschieden werden, was machbar und was sinnvoll ist.
Wie würden Sie in kurzen Worten die Nachbarstadt Holzminden beschreiben?
Holzminden ist wie eine Schwester, die leider in einer anderen Familie ihr zu Hause hat. Da wir aber die gleichen Wurzeln haben, sollten wir uns annähern und möglichst viel gemeinsam unternehmen.
Welche Eigenschaft schätzen Sie besonders an Bürgermeister Jürgen Daul?
Seine Ehrlichkeit.
PERSÖNLICHES
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Ein guter Tag ist für mich ... wenn ich Zeit für meine Frau und meine Tochter habe.
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Richtig entspannen kann ich ... auf dem Rennrad und mit der Familie.
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Es macht mich wütend ... wenn Menschen ausschließlich ihren eigenen Vorteil suchen.
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Geld ... ist nicht alles im Leben.
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Meine Vorbilder sind … Willy Brandt und Helmut Schmidt.
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Wenn ich Bundeskanzler wäre, würde ich ... mich weiterhin für die Menschen in unserem Land einsetzen und nie vergessen, woher ich komme.
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Ein guter Mensch ist ... jemand, der vor allem Rücksicht auf andere nimmt.
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Meine Kindheit war ... schön. Ich bin in Wuppertal aufgewachsen.
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Mein Lieblingsgericht … sind Frikadellen mit Rotkohl.
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Mein Lieblingsbuch ist … Hermann Hesse „Narziss und Goldmund“
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Am liebsten höre ich die Musik von … Keith Jarrett (Jazz).
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Freunde sind … wichtig. Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.
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Meine Arbeit, mein Beruf ... füllen mich aus.
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Zukunftsängste ... sollte man möglichst nicht haben.
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Das macht mein Leben lebenswert … die Begegnung mit vielen Menschen.
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Meine größte Schwäche ... ist, dass ich meiner Tochter kaum einen Wunsch abschlagen kann.
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Meine größte Stärke ... müssen andere beurteilen.
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In schweren Stunden finde ich Trost ... bei meiner Familie.
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Mein bewährtes Lebensmotto ist ... optimistisch nach vorne schauen.
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