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Weihnachtsmarkt in Hameln 2011 Die Rattenfängerstadt an der Weser lockte auch diesmal wieder unzählige Menschen mit seinen ganz besonderen weihnachtlichen Flair.
Neues Museum wird zum Ministerpräsident kommt zur offiziellen Einweihung
Die beiden denkmalgeschützten Museumsgebäude an der Osterstraße in Hameln sind behutsam überarbeitet worden, alle Flächen sind nun barrierefrei erreichbar. Handgestrichene Bodenfliesen in der Diele verbinden das moderne Museum aber ebenso klar mit der Vergangenheit wie die Zeitfenster, die sich überall in den beiden alten Kaufmannshäusern finden. Herzstück des Museums ist die neue Dauerausstellung. Sie erzählt chronologisch die Geschichte des Weserberglandes. Großformatige Bilder, Türen zum Öffnen und geheimnisvolles Licht lassen die Besucher nun viel länger im Haus verweilen, als es in Museen üblich ist. Erstmals wird auch das 20. Jahrhundert präsentiert, das in der Darstellung bislang fehlte. Von den rund 1.300 Objekten der Ausstellung sind ca. 900 noch nie zu sehen gewesen. Zu den besonders wertvollen Objekten gehört ein mittelalterliches Gebetbuch aus dem Jahr 1480, das in einer klima- und alarmgeschützten Vitrine gezeigt wird. Der Besucher hat trotzdem die Möglichkeit, es durchzublättern: An einem PC können die gescannten Seiten, die u. a. zwei prachtvolle mittelalterliche Bilder beinhalten, angeschaut werden. Die Rattenfängersage ist ein zentrales Thema. Die Geschichte der Erforschung der Sage ist völlig neu aufgearbeitet worden, die Originale zur Sage sind frisch restauriert ausgestellt. Das Museum Hameln wird zum Rattenfänger-Zentrum Hamelns, denn ein weiteres ganz besonderes Highlight erwartet die Gäste: das mechanische Rattenfängertheater. Es zieht die Besucher mitten hinein in die dramatische Geschichte von der Rattenplage, dem gebrochenen Versprechen und dem Verlust der Kinder. Die Neuinszenierung reduziert die Sage auf wesentliche Elemente, sie ist dafür aber umso stärker in ihrer emotionalen Wirkung. Ministerpräsident David McAllister und Kulturministerin Prof. Johanna Wanka unterstreichen mit ihrer Präsenz die Bedeutung des Museums nicht zuletzt für den Tourismus. Dies war auch ein Grund für die großzügige Förderung des Projekts durch das Land Niedersachsen bzw. die EU. Insgesamt sind 4,2 Millionen Euro in das neue Museum geflossen. Allein der Museumsverein Hameln hat 500.000 Euro beigesteuert.
„Die Päpstin“ kommt
Hameln – ein Ort für Legenden
Im Sommer 2012 wird Hameln, als Rattenfängerstadt legendär geworden, Schauplatz der mysteriösen Geschichte „Die Päpstin“. Als Musical wird die erfolgreiche Legendenerzählung – allein das Buch wurde über fünf Millionen Mal verkauft – vom 18. August bis 16. September die Zuschauer im Theater der Stadt Hameln in ihren Bann ziehen. „Hameln kann sich auf eine echte Musicalsensation freuen, Kulturfans aus ganz Deutschland werden auf uns aufmerksam“, freut sich Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Außerdem sei die Anwerbung des Musicals vor allem ein thematischer Höhepunkt der Stadt Hameln zum 1200-jährigen Kirchen-Jubiläum des Münsters St. Bonifatius unter dem Motto „Licht am Fluss“. Annette Lehmann, stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont, findet diese Kombination hervorragend: „Wir freuen uns sehr über das Engagement und die unkomplizierte Kooperation mit Stadt und HMT.“ Das Musical ist bereits erprobt. 2011 hatte es in Fulda seine Weltpremiere. Hier wurden über einen Zeitraum von zwölf Wochen mehr als 73.000 Tickets verkauft. Peter Scholz, Musical-Produzent und Geschäftsführer der Spotlight Musicalproduktion GmbH, zeigt sich sehr angetan vom neuen Schauplatz und dem besonderen Bezug zum Kirchenjubiläum:„Hameln ist mit seiner eigenen Stadtgeschichte ebenso mittelalterlich, geheimnisvoll und legendär wie die Musical-Geschichte selbst.“ Der Ticketverkauf startet in den kommenden Wochen. Karten kosten je nach Sitzplatzkategorie 15 bis 59 Euro.
Infos: Hameln Marketing und Tourismus GmbH, Deisterallee 1, 31785 Hameln, Telefon 05151/957811, Email:
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